Die DF200 ist ja auch eine schöne und vorallem kraftvolle Lok, aber eine Class 66 fesselt mich doch ein wenig mehr. Wo die Faszination an einer Class 66 liegt, kann ich nicht beschreiben... Warum ich mich für ein englsiches Modell entschieden hab? Na hört mal! Einheimisch kann jeder fahren!
Das Modell ist im englischen N-Maßstab 1:148 gebaut. Es gibt viele Sagen und Legenden warum das so ist. Sie kann aber trotzdem auf normalen 9mm Gleis gefahren werden. Würde man sie mit einer KATO Class 66 vergleichen fiele der Größenunterschied ungemein auf.
Das Modell ist sehr detailiert umgesetzt. Okay, ich bin kein Nietenzähler, aber Fotos hab ich in der letzten Zeit zu Hauf von dieser Lok gesehen. Mir gefällt die Abgasanlage, welche sehr schick ausgeführt ist.
Das Modell hat gute Laufeigenschaften, aber der Motor ist laut, Ich sage nie wieder, das meine japanischen Loks laut sind

Die Beleuchtung ist gewöhnungbedürftig: Die Stirnbeleuchtung besteht zwar aus 3 Lampen, jedoch werden nur 2 benutzt. Tags: Spitze und links, Nachts: Spitze und rechts. Dieses kann unter der Lok eingestellt werden. Auch schön ist, das die Lok wieder rote Schlußbeleuchtung hat. Das vermisse ich doch bei den japanischen Modellen.
Diese Modellreihe besitzt noch keine Digitalschnittstelle. Dafür kostet das Modell aber auch nur 90 Euro in Freightliner-, 100 Euro in EWS-Ausführung. Die Neuauflage zum Winter wird dann auch mit DCC-Schnittstelle ausgerüstet werden. Wohl aber zu einem höheren Preis.
Für alle Güterzug-Fans ein feines Modell. Viel zu schade für die Vitrine! Leider fehlen die für mich passenden Waggons von Graham Farish (Intermodal Wagons oder HHAs). Also müßen erstmal meine KOKIs herhalten


