ich spiele schon seit knapp einem halben Jahr mit dem Gedanken ein kleines betriebsfähiges Diorama zu bauen, um wenigstens meine Modelle mal etwas Auslauf in einer Kulisse zu geben. Animiert wurde ich letztendlich durch mehrere Videos auf Youtube. Später gesellte sich der Gedanke dazu das Diorama auch für die Modellvorstellungen zu nutzen. Aber wie soll es aufgebaut werden?
Im Hinterkopf schwirrte mir die Firma N-Tram umher, welche fertige kleine Module anbot. Leider werden diese nicht mehr angeboten und man verwies auf die Holzkörper von Boesner Künstlerbedarf mit dem klangvollen Namen "Casani". Interessant ist die Vielfalt der angebotenen Größen. Ich entschied mich für einen langen und schmalen Holzkörper mit den Abmessungen von 800mm x 200mm x 30mm (LxBxH). Der Holzkörper ist recht verwindungssteif gebaut und verfügt über eine schmale, ca. 3mm starke Deckplatte, preislich für knapp 17€ das Stück eine gute Ausgangslage!
Für den Gleisbau verwendete ich überzählige S29-Gleisstücke von Kato für die Stirnseiten und ein noch vorhandenes Paar Flexgleis von Roco. Die Flexgleise habe ich dann nachträglich mit zwei Lagen 2mm starken Kork unterfüttert. Die Gleisführung war ursprünglich als langgezogene Kurve mit Mindestradius von 2500mm angedacht, gestaltete sich aber mangels weiterer Flexgleise als schwierig und so wurde eine leichte S-Gleisführung erstellt. Die Oberleitungsmasten von Tomix habe ich noch nicht vollends farblich behandelt, aber schon mal probegestellt um die Endhöhe des höchsten Stromabnehmer meiner Sammlung zu kontrollieren. Es bleibt glücklicherweise ein Spalt von ca. 2mm übrig und sollte genug Spielraum für Tobias seine Oberleitungs-Fahrdrähte haben. Aber bevor ich dazu komme muss ich noch die Schienen "rosten" und das Gleisbett schottern. Aber dazu später mehr
